Alpine Forschungs- und Ausbildungsstation Furka (ALPFOR)       

Ziel: eine «Alpine Forschungs- und Ausbildungsstation Furka» (ALPFOR)
Auf der Passhöhe der Furka-Strasse in den Schweizer Zentralalpen (Kanton Uri) auf 2450 m Höhe befindet sich die neue Forschungs- und Ausbildungsstätte im Aufbau (46 34' 36" N, 8 25' 17" E). Das Projekt entstand auf Initiative des Botanischen Instituts der Universität Basel in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Armee und der Korporation Ursern, Andermatt.
Drei Gebäude des ehemaligen militärischen Hochlagers Furkablick (erbaut 1917) stehen im Rahmen der Reorganisation des Heeres zur Disposition und sollen nun mit privaten Mitteln zu einem Stützpunkt zur Erforschung des Hochgebirges und der Ausbildung werden.
Die Station wird im Herzen der alpinen Stufe in Europa einzigartig sein, da sonstige Stationen entweder in der Bergwaldstufe oder im ewigen Eis etabliert sind. Leichte Erreichbarkeit und eine unglaubliche Reichhaltigkeit hochalpiner Lebensräume von Naturwiesen bis zum Gletschervorfeld, von hochalpinen Seen, Bächen und Quellfluren bis zu Trockenhängen und Felsfluren zeichnen die Region aus. Von besonderem Reiz ist das Zusammentreffen von Kalk und Silikatgestein in unmittelbarer Stationsnähe.